Ziele
Keine weitere Erhöhung der Staatsquote
Wir wehren uns gegen jede weitere Einführung neuer Steuern: Keine neuen Mobilitäts-, Energie- oder Ökosteuern. Auch werden weitere Erhöhungen der Mehrwertsteuer abgelehnt.Vehementer Widerstand gegen schleichende Steuererhöhungen
Ständig werden neue Gebühren und Abgaben eingeführt, gerne kaschiert unter dem Deckmäntelchen des Verursacherprinzips, ohne dass entsprechende Entlastungen bei den Steuern gewährt würden.Erhalt der kantonalen Steuerhoheit
Der Spielraum für eine erfolgreiche kantonale Wirtschafts- und Standortpolitik wird durch eidgenössische Auflagen immer stärker beschnitten, insbesondere im Fiskalbereich. Die Liga widersetzt sich dieser fortschreitenden materiellen Steuernivellierung auf nationaler Ebene. Sie lehnt deshalb auch jede weitere Beschneidung der kantonalen Steuerautonomie unter dem Diktat der eidgenössischen Steuerharmonisierung ab.Kantonale Ausgaben- und Schuldenbremse
Auch auf kantonaler Ebene soll eine wirkungsvolle Ausgaben- und Schuldenbremse eingeführt werden. Was beim Bund zur Stabilisierung des Staatshaushaltes dient, muss konsequenterweise auch beim Kanton durchgesetzt werden.Abbau der Regulierungsdichte
Der in der Schweiz wahrhaft undurchdringliche Gesetzes- und Vorschriftendschungel muss gelichtet werden.Plafonierung der Abgeltungsbeiträge für Zentrumsleistungen
Der dauernden Erhöhung der Baselbieter Abgeltungsbeiträge an "städtische Zentrumsleistungen" ist Einhalt zu gebieten. Die Abgeltung von Leistungen ist prinzipiell nur dort gerechtfertigt, wo dem Baselbiet auch partnerschaftliche Mitsprache in der Leistungserbringung und Einfluss auf die Kostenstruktur gewährt wird.Baselbieter Bausparmodells auf eidgenössischer Ebene
Das beim Bund noch umstrittene Baselbieter Modell zur Förderung des Wohneigentums hat sich ordnungspolitisch wie wirtschaftlich sehr bewährt. die Liga der Baselbieter Steuerzahler setzt sich dafür ein, dass dieses Modell zumindest auf kantonaler Ebene unbefristet erhalten bleibt.Weniger Perfektionismus im öffentlich Bauwesen
Dem übertriebenen, oft teuren Perfektionismus im öffentlich Bauwesen muss ein Riegel geschoben werden. Effizienz und Zweckmässigkeit gehen vor.Reduktion der Vermögenssteuer
Die fiskale Belastung des im Baselbiet - vor allem aus Eigenverantwortung für die Altersvorsorge und Wohneigentum - gebildeten Vermögens des Mittelstandes, muss zumindest auf durchschnittliches Schweizerisches Niveau gesenkt werden.Durchsetzung des Doppelbesteuerungsverbotes
Die Milderung der Doppelbesteuerung von Erträgen aus Aktiengesellschaften steht dabei im Vordergrund. Es geht um die konsequente Beseitigung der wirtschaftlichen Doppelbesteuerung.Einführung eines proportionalen Ertragssteuersatzes
Die Erträge juristischer Personen werden im Kanton Basel-Landschaft renditeabhängig progressiv besteuert. Diese Art der Besteuerung entspricht nicht dem Prinzip der Besteuerung nach der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit. KMU und insbesondere junge und innovative Unternehmen erleiden dadurch ungerechtfertigte Steuernachteile. Deshalb setzt sich die Liga für die Einführung eines proportionalen Ertragssteuersatzes für juristische Personen ein.Erbschaftssteuern
Der Baselbieter Souverän hat der Abschaffung der Erbschafts- und Schenkungssteuer für direkte Nachkommen zugestimmt. Jetzt gilt es die entsprechenden Steuertarife auch für weitere Verwandschaftsgrade und neue Formen des Zusammenlebens (z.B. für langjährige Konkubinatspaare) zu überprüfen.
Ligaletter
Mediencommuniqué
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Jetzt muss der Landrat Verantwortung für unsere Kantonsfinanzen übernehmenDie Liga der Baselbieter Steuerzahler begrüsst es, dass der Regierungsrat mit der definitiven Fassung des Entlastungspakets 12/15 ein dringend notwendiges Massnahmenpaket zur Behebung des strukturellen Defizits des Kantons Basel-Landschaft vorlegt. ...
Liga der Baselbieter Steuerzahler, Haus der Wirtschaft, Altmarktstrasse 96, 4410 Liestal
Tel. 061 927 64 77, Fax. 061 927 65 50, info@steuerzahler-bl.ch
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